Sportverein Dedensen

Berichte über unsere Wanderungen

Fotos 2017

28.08.2017


Brotbacktag in Barrigsen

25.03.2017

Die vielleicht erfolgreichte Wandertour der letzten Jahre führte nach Barrigsen und war ein echtes Highlight! – Mit einer Rekordbeteiligung von 40 Wanderern waren die Wandertruppe beim Backtag in Barrigsen. Das Wetter war gigantisch, die Stimmung fröhlich und das Essen lecker. Die Wanderer haben selbst gebacken. 6 ofenfrische Brote der Dedenser Bäcker wurden zusammen mit einigen Kilo Wurst, Käse und anderen Leckereien verzehrt.

Fotos der letzten Wanderungen

13.03.2016


Fünf herrliche Tage an der Ostsee

Eine interessante Busreise machten 20 Wanderer des Sportvereins Dedensen bei insgesamt herrlichem Sommerwetter. Ziel war für alle ein Hotel in Graal-Müritz, einem verträumten Kurort an der Ostseeküste. Ein steifer Ostseewind hielt jedoch keinen davon ab, am ersten Tag einen Spaziergang zur 300 Meter langen Seebrücke zu machen. Am nächsten Tag stand eine Busrundfahrt zu den Halbinseln Fischland, Darß und Zingst auf dem Programm. Auf dieser Fahrt wurden die Wanderer durch eine grüne Landschaft gefahren, wobei Höhepunkte ein Besuch der Schifffahrtskirche in Prerow und die mit herrlichen, reetgedeckten bunten Häuser des Dorfes Born waren.

Die nächste Tagestour sollte die Gruppe in die größte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern führen: Rostock. Eine geführte Stadtbesichtigung vermittelte den Dedensern viele bleibenden Eindrücke: das Universitätsgelände, das Kloster zum heiligen Kreuz, die noch vorhandenen 400 Meter langen Reste der Stadtmauer, die astronomische Uhr in der Marienkirche waren einige der bestaunten Höhepunkte der Stadtbesichtigung. Weiter ging es an diesem Tag noch nach Warnemünde, dem Hochseehafen an der Warnow. Und wie es der Zufall wollte, zwei überdimensionale Hochseekreuzfahrtschiffe lagen am Anlegekai: die "Norwegian Sea" und eines der vielen AIDA-Kreuzfahrtschiffe. Die Dedenser bestaunten vor allem die Größe dieser Hochseeriesen.

An folgenden Tage sollten die Wanderer zu einer zweieinhalbstündigen Schifffahrt mit einem erst 2001 in dienstgestellten Dampfer über den Saaler Bodden von Wustrow starten. Da das Schiff nur einen Tiefgang von einem Meter hatte, war es besonders eindruckvoll, durch die Schilfinseln hindurch zu fahren. Der Nachmittag dieses Tages wurde mit einem mehrstündigen Besuch des Karls-Hofes in der Nähe von Graal-Müritz abgeschlossen. Hier konnten sich die Busfahrenden an Erdbeeren satt essen. Am nächsten Morgen ging es dann zurück in die Heimat. Trotz des Himmelfahrtstages ging es zügig mit vielen neuen Erkenntnissen von dieser Gegend nach Dedensen zurück.


SVD-Wanderer in der Stadt, die Wissen schaft (22.03.2015)

Fünfundzwanzig SVD-Wanderer nahmen sich Zeit, sich einen ganzen Tag in der Stadt, die Wissen schafft, umzusehen. Mit dem Zug fuhr man nach Göttingen und traf hier am alten Rathaus eine kompetente Stadtführerin. Diesen Treffpunkt hat die beim Tourismusbüro in Göttingen arbeitende ehemalige Dedenserin Christiane von Schlieben organisiert. Sie war es auch, die die Wanderer mit umfangreichem Informationsmaterial versorgte. Zwei Stunden sollte die ausgiebige Stadtführung dauern, wobei die Höhepunkte die Besichtigung der Universitätsaula und des Kartzers waren. Aber auch die vielen schön hergerichteten Hinterhöfe, die im Sommer nicht nur die Studierenden zum Verweilen einladen, wurden besichtigt. Die Aula der Georg-August-Universität wurde von der Stadtführerin zu einem ausführlichen Vortrag über die Uni genutzt. In der Großen Aula hingen die Gemälde der Landesherren (Georg II. August, Georg II., Georg IV., Wilhelm IV., Ernst August und Georg V., Wilhelm I.), die alle, bis auf den letzten, den Titel "Rector magnificentissimus" trugen. Ein Stockwerk über der Großen Aula war der Studentenknast, der Kartzer, untergebracht. Obwohl es verboten war, die Wände zu bemalen, sind es gerade die vielen Graffiti, die Leben in diese Räume brachten. Und es waren bekannte Personen darunter, die sich als Gäste im Kartzer eine gewisse Zeit lang aufhielten.

Weiter ging es durch die kleinen Göttinger Straßen mit ihren zahlreichen Gaststätten und Restaurants. Am Nachmittag ging es dann ohne Führung auf eigenen Wegen durch die hübsche Stadt und auf den grünen Wall, der heute noch die Stadt umrundet. Gegen Abend kehrten dann die Wanderer aus der Stadt, die Wissen schafft, nach Hause zurück.

Die nächste Wanderung findet am 12. April um 8.13 Uhr vom Haltepunkt Dedensen statt und führt nach Bad Münder. Ein Wanderweg führt nun zum Süntelturm und zur Gaststätte "Bergschmiede". Die Rückkehr erfolgt um 17.27 Uhr ab Münder. Anmeldungen bei Klaus Salein.


SVD-Wanderer erkunden Landeshauptstadt (18.01.2015)



Die Wanderung durch die Landeshauptstadt wird durch ein Gruppenfoto am Maschpark abgeschlossen.


Es ist seit Jahren Tradition, dass die erste Wanderung der Wandersparte des Sportvereins Dedensen Ziele in der Landeshauptstadt Hannover zum Inhalt hat. Auch in diesem Jahr fuhren 20 Wanderer und -innen zunächst mit der Bahn und dann per Straßenbahn zum Eingang des hannoverschen Zoos. Durch die Eilenriede ging es in Richtung Bischofshol, wo eine kleine Pause zum Ausruhen anregte. Weiter durch diesen riesigen Stadtwald wandernd war der Maschsee der nächste Ausflugspunkt. Unter vielen Ausflüglern, die an diesem Tag wanderten, nahm sich die kleine Dedenser Gruppe recht klein aus. Durch die hannoversche Altstadt rund um die Marktkirche folgte man den Straßen Richtung Bahnhof. In einem renommierten Café wurden Kaffee und Kuchen probiert, ehe man mit dem Bus Richtung Heimat chauffierte.

Am 15. Februar gehen die SVD-Wanderer zum Fischessen im Sportheim des TSV Groß Munzel um 10 Uhr vom Haus der Vereine. Bei schlechtem Wetter werden Fahrgemeinschaften gebildet. Anmeldungen unbedingt bis 8. Februar unter Telefon 72685 bei Heinrich Howind. Am 22. März fährt die Gruppe zu einer Stadtbesichtigung nach Göttingen. Informationen hierzu erfolgen per Flyer.


Relikt aus der letzten Eiszeit taucht auf (14.12.2014)

Es war ein schöner Sonntagmorgen, als sich Mitglieder der Wandersparte des Dedenser Sportvereins auf ihre letzte Jahreswanderung machten. Man wollte sich in der näheren Umgebung zum Jahresabschluß mit anschließender Weihnachtsfeier noch einmal die Beine vertreten, doch was dann auf die Gruppe zukam, ahnten wohl nur Insider.

Zunächst war die in der Entstehung befindliche Hühnerfarm das Ziel in der angrenzenden Barsinghäuser Feldmark. Lange war dieses an der Dedenser Gemarkungsgrenze umstrittene Projekt im Ort heftiger Diskussionsstoff. Nun wollten sich die Sportler über den aktuellen Zustand dieser Baustelle selbst vor Ort informieren. Außer einer Großbaustelle gab es jedoch nichts weiter Interessierendes zu sehen.

Weiter ging es dann durch die Holtenser Feldmark zum benachbarten Ostermunzeler Mühlenberg,auf dem die unterirdischen Pumpen für das Wasserwerk Esloh installiert sind. Vor ein paar Wochen hatte hier der Besitzer eines in der Nähe gelegenen Feldes ein Pflugschar durch das Überfahren eines nicht erkennbaren Gegenstandes verloren. Auf ein genaues Hinsehen wurde ein Findling ausgemacht, dessen Größe aber erst nach einer weiterer Ausgrabung erkannt wurde. Einer der Dedenser Wanderer schätzt ihn auf eine Größe von vier mal drei mal zwei Metern und ein weiterer meinte, dass der Stein wohl ein Gewicht von zirka 30 Tonnen hätte. Dieser Findling, neben dem noch ein wesentlich kleinerer liegt, ist ein Relikt aus der letzten Eiszeit, der Weichsel-Eiszeit vor zirka 25000 Jahren. Durch Jahrtausende dauernde Schmelzvorgänge am Rand des zigmeterhohen Packeises, das über Norddeutschland bis in die Calenberger Landschaft zusammen mit ungezählten Findlingen gelangte, kann man erkennen, dass sich hier wahrscheinlich eine Grenze des Eises befand. Auf dem am östlichen Rand des Esloh in der Nähe des Wasserwerkes gelegenen Parkplatzes ist ebenfalls ein großer Findling platziert, der noch größer als der jetzt entdeckt ist. In einem Gespräch mit einem damaligen Planer des Wasserwerkes sagte dieser, dass man auf einen riesigen Findling auf dem Gelände gestoßen ist, der aber bis heute auf seinem ursprünglichen Standort liegengeblieben ist und nicht ans Tageslicht befördert worden ist. Was nun mit dem neuentdeckten Findling geschieht, entzieht sich noch unserer Kenntnis.


Wandersparte SV Dedensen zieht Halbjahresbilanz (03.11.2014)



Immer wieder ist das Hausgebirge Deister Ziel
der Wandersparte des Sportvereins Dedensen.



Trockenen Fußes geht es beim Oderteich über den Fluss.

Das Viermännergestirn der Wandersparte des Sportvereins Dedensen hat eine Bilanz des letzten Halbjahres aufgestellt. Vom 13. April bis 17. August wurden drei Wanderungen durchgeführt, dazu kam vom 14. bis 21. Juni eine einwöchige Busfahrt mit dem Ziel Chemnitz, von wo aus man Tagestouren durch das Erzgebirge und die nahegelegene Tschechei mit den drei weltbekannten Bädern Marienbad, Franzensbad und Karlsbad startete. Nach Stadtbesichtigung von Chemnitz bildete eine Besichtigung in Leipzig den Abschluss.

Desweiteren standen bisher zwei Radtouren in die nahe Umgebung auf dem Programm, die von Walter Rieger organisiert und durchgeführt wurden.
Zu den Wanderungen gehören immer wieder neue Touren zu unserem Hausgebirge Deister. Die erste Deister-Wanderung im April führte über den Kammweg zum Forsthaus Blumenhagen, einer urigen Waldgaststätte mit deutscher Küche. Auf dem Wallmannsweg ging es zurück zum Parkplatz am Nienstädter Pass.
Die zweite Tagestour wurde in Bad Fallingbostel gestartet. Ein ehemaliger Dedenser, der dort sein Domizil hat, führte seine früheren Mitbewohner durch den wunderschönen Kurpark und an das Heideflüsschen Böhme. Interessant war für die Dedenser auch der Fallingbosteler Kunstpark. Nach dem Wandern in der Wolfsschlucht bildete eine zweistündige Kutschfahrt den Abschluss.
Die abschließende letzte Wanderung am 17. August hatte Braunlage und das Odertal zum Ziel. Von der Bushaltestelle Königskrug ging es bei wolkigem aber trockenem Wetter an der Oder entlang zum Oderteich. Von hier führte der sogenannte Märchenweg bergauf zur Haltestelle Torfhaus. In Bad Harzburg konnte die Gruppe nach der knapp 10 Kilometer langen Wanderstrecke noch den Umzug zum Fest der Wanderer 2014 bestaunen.
Die nächste Wanderung führte am 7. September noch einmal über den Deister. Vom Bahnhof Springe ging der Wanderweg über den Deisterkamm nach Wennigsen. Von hier erfolgte per Bahn die Rückfahrt nach Hause.
Die erste der zwei Radtouren zog sich am 18. Mai am Mittellandkanal entlang und führte nach Lüdersfeld zum "Dicken Heinrich". Die Rückfahrt ging über Haste, Hohnhorst und Bad Nenndorf zurück nach Dedensen. Zirka 30 Kilometer waren abzuradeln.
Radtour Nummer zwei hatte Schloß Ricklingen, Bordenau, Neustadt a. Rbge., den Leinefall an der B 6, Poggenhagen sowie Stiefelholz und Wunstorf-Luthe mit dem Café Storchennest als Zielorte.
Alljährlich im August veranstaltet die Wandersparte für seine vielen Mitglieder einen Grilltag am alten Sportheim, der auch die nicht aktiven Wandersleut hervorlockt und sie hieran teilnehmen läßt.
Wandern hält Jung und Alt frisch, wie Heinrich Howind immer wieder betont. Klaus Salein, jüngstes Spartenleitermitglied, ist bemüht, attraktive Wanderziele auszuloten, die nicht unbedingt Höchstleistungen von den Wanderern erfordern.

Es gibt viele Vereinsmitglieder, die sicherlich die vorgegebenen Strecken wandern können, sie sind deshalb herzlich eingeladen, nette Menschen in der Wandersparte zu treffen und mit ihnen die schöne niederdeutsche Heimat zu erwandern. Die Sparte ist unter der Telefonnummer von Heinrich Howind (05031/72685) zu erreichen. Damit keiner, der mitwandern möchte, die Termine versäumt, werden sie im Veranstaltungskalender des Dedenser Sportvereins veröffentlicht.


Schulunterricht wie in alten Tagen
(14.04.2013)

  

Lehrer Henze erteilt den Wanderern des SV Dedensen Unterricht in der altdeutschen Schrift Sutterlin.

Es gibt immer wieder Neues in der näheren Umgebung zu entdecken. 20 Wanderer des Sportvereins Dedensen machten sich bei strahlendem Sonnenschein per Fahrrad am Mittellandkanal auf den Weg nach Letter. Hier wollte man dem kleinen aber feinen Heimatmuseum einen Besuch abstatten und es sollte ein ereignisreicher Ausflug werden.
"Schullehrer Henze" erwartete die etwas älteren Schüler und -innen und ließ sie auf den alten hölzernen Schulbänken Platz nehmen. Dann begann der Unterricht so, wie ihn die Wanderer noch aus ihrer eigenen Schulzeit kannten. Besonders das Schreiben und Lesen der alten deutschen Schrift, von Suterlin, war ihnen noch geläufig. Da brauchte Lehrer Henze den Rohrstock nicht zu schwingen. Zeitgleich mit den Dauerausstellungen Friseursalon, Schuhmacherwerkstatt und Schulklassenräume besichtigten die Dedenser auch die gerade aktuelle hoch interessante Sonderausstellung "100 Jahre Hl. Dreifaltigkeitskirche Seelze". Als der Neubau dieser katholischen Kirche noch nicht fertig war, wurde in der Dedenser Kirche 32 Mal katholische Messen gehalten. Auch das haben die Besucher aus diesem Ort nicht gewußt.
Weiter ging es dann nach Marienwerder zum Kuchentest, durch Havelse Richtung Leinebrücke bei Garbsen, nach Lohnde und Gümmer zurück nach Dedensen. Ein ereignisreicher Tag neigte sich nach zirka 25 Kilometern dem Ende.

Am 12. Mai geht es wieder einmal in den Harz. Vom Königskrug wandert man durchs Odertal zum Oderteich und dann nach Torfhaus. Start ist um 8.13 Uhr ab Haltepunkt Dedensen.


Nebel behinderte die Aussicht bei der Deisterwanderung
(17.02.2013)

Mit Pkws und 21 Teilnehmern ging es zum Start der Februarwanderung zum Parkplatz an der Bantorfer Höhe am Deister. Von hier führte der Wanderweg zunächst 100 Meter bergauf und dann oberhalb der Teufelsbrücke auf dem Kammweg Richtung Kreuzbuche und weiter zum Großen Hals mit dem phänomenalen Funkturm. Bergab auf der glatten "Königsallee", immer an die Kondition und Trittfestigkeit der Wanderer denkend, war das Naturfreundehaus oberhalb Barsinghausens das nächste Ziel. Am Deisterrand, das Calenberger Land im Nebel erahnend, ging es an dem Ausflugsziel Walhalla vorbei wieder aufwärts zur Bantorfer Höhe. Hier wurde ein Kaffee-und-Kuchen-Test vorgenommen, den die Wanderer bei den kalten Temperaturen schon sehnsüchtig erwarteten.Gegen 17 Uhr war man dann am Ausgangspunkt in Dedensen zurück.

Die nächste SVD-Wanderung hat die Überschrift "Ab in die Steinzeit". Am 17. März geht es mit der Bahn nach Bennemühlen und von hier nach Brelingen zu den "Bewegten Steinen". Ein geführter Rundgang bringt uns die künstlerischen Exponate näher. Erforderliche Anmeldungen unter Telefon 73756 (Klaus Salein). Die angekündigte Fahrt nach Wolfsburg ins Autoland ist wegen zu hoher Kosten abgesagt.


SVD-Wandersparte beendete Wandersaison 2012
(22.12.2012)

Zum Schluss gab es bei gutem Wetter eine Wanderung rund ums Dorf. Dann wurde im Vereinsheim der Jahresschluß gefeiert. Walter Rieger hatte für Speis und Trank gesorgt. Wandervater Heinrich Howind, der aus gesundheitlichen Gründen sich aus dem sogenannten Dreigestirn zunächst zurückgezogen hat, dabei aber noch nicht verabschiedet wurde, wird in Zukunft von Klaus Salein vertreten. Allen drei Mitgliedern des Wander-Dreigestirns, Heinrich Howind, Walter Rieger und Wilfried Sasse, wurde für die geleistete Arbeit durch Peter von Lewitzki im Namen der Wandersparte jedem ein Sack überreicht, in dem hervorragende Tropfen edlen Weines versteckt waren. Dank für die Vorstandsmitglieder, die Monat für Monat interessante Ziele zum Wandern und auch per Rad ausgesucht haben.

Einen Überblick auf das kommende Jahr gab Sasse bei der Vorstellung des Jahresprogramms, das wiederum schöne Wanderziele ausweist. Einen kleinen Wermutstropfen nannte er damit, daß die SVD-Generation um die 50 Jahre als Wanderer fast völlig fehlt. Hier will er auf der Jahresversammlung des Sportvereins für das Wandern werben und diese Gruppe besonders ansprechen.

Nach den Regularien hatte Eugen Grewe aus hunderten von Wanderbildern von Walter Rieger eine schöne Präsentation zusammengestellt, die große Begeisterung fand.

Am 13. Januar beginnt die neue Wandersaison mit der traditionellen Wanderung durch die Landeshauptstadt mit Start im Tiergarten. Um 9.43 Uhr geht es mit Bahn und Straßenbahn dorthin.


SVD-Wanderer auf Liebesbankweg
(20.05.2012)

Sie hatten noch Glück, die Wanderer des SVD. Zwei Stunden später wären sie wegen eines Oberleitungsschadens zwischen Seelze und Letter mit dem Zug nicht nach Hannover und von hier in den Harz nach Goslar gekommen. So aber lag eine wunderschöne Wanderung mit traumhaftem Wetter vor den 15 SVD-Sportlern. Mit dem Bus war man nach Hahnenklee gefahren und hier begann die vom Wandervater Heinrich Howind auf knapp 15 Kilometer verlängerte Harzwanderung rund um den Kuttelbacher Teich. Eigentlich wollte man nur auf dem sieben Kilometer langen Liebesbankweg wandern, aber nach einigen zusätzlichen Schleifen kam man dann doch noch an diesen schönen Wanderweg. Alle Liebesbänke hat man nicht zu Gesicht bekommen.

Nach der Rückkehr in Hahnenklee stand die einzigartige hölzerne Stabkirche auf dem Besichtigungsprogramm, Das Wahrzeichen Hahnenklees wurde um 1908 gebaut. Nun ging es nach Goslar zurück und Dedensen wurde pünktlich erreicht, fleißige Bahnwerker hatten den Stromleitungschaden in der Zwischenzeit behoben.

Die nächste Tour geht mit dem Fahrrad am 20. Juni ab 10 Uhr von dem Rosengarten an den Benther Berg. Vorher macht ein Teil der Wanderguppe eine achttägige Fahrt an den Main.


SVD-Wanderer auf Kulturtour in den Rehburger Bergen
(25.03.2012)

Strahlender Sonnenschein und eine angenehme Wanderung brachte die Wanderfreunde des Sportvereins Dedensen die schöne Natur und Umgebung der Rehburger Berge nah.

Start war der Golfplatz in Horrmannshausen bei Loccum. Auf dieser Wanderung waren einige kulturhistorische Objekte zu besichtigen. Begonnen hat die Wanderung mit der Besichtigung der ersten und aufgegebenen Klosteranlage des Klosters Loccum. In dem Boden eigelassene Grundrißsteine ließen die Größe dieser Klosteranlage erkennen. Dann führte die Strecke an Rehburg vorbei zum Haarberg, auf dem ein Erinnerungstein an die Freiherrn von Münchhausen aufmerksam macht. Die Wanderroute führte nun durch die Kuranlagen des kleinen, aber feinen Kurorts Bad Rehburg. In diesem Kurort, in den früher die königliche Familie Hannovers sich von den Staatsgeschäften erholte, gab es viel zu besichtigen. Nun folgte ein Anstieg auf den Brunnenberg zum Brunnenhäuschen. Vorbei an den Außenanlagen des international bekannten Dinosaurierparks Münchehagen startete man nun zum Ausgangspunkt zurück. Und weil das inzwischen Kult ist, mußten in Loccum am Marktcafé die Backprodukte getestet werden.

Die nächste Tour ist ein Fahrt mit den Drahteseln nach Schloß Ricklingen und weiter am Blauen See durh die Leineauen zurück über Lohnde, Gümmer nach Dedensen am 15. April. In Schloß Ricklingen wird eine geführte Ortsbesichtigung den Dedenser Nachbarn den Ort näherbringen


Wandersaisonstart in der Landeshauptstadt Hannover
(21.01.2012)

Es ist schon langjährige Tradition der Wanderer des Sportvereins Dedensen geworden, den Wandersaisonstart im Januar in der Landeshauptstadt Hannover zu begehen. Auch in diesem Jahr war das der Fall. Wandervater Heinrich Howind hatte eine leichte, aber interessante Strecke sich ausgeguckt.

Startort war am Zoo. Von hier ging es bei schönstem Wanderwetter durch die noch kahle Eilenriede. Erster Zwischenstopp war der Kiosk Bischofshol. Eine Mittagspause wurde eingelegt. Dann reihte man sich wiederum ein in die große Sonntagsausflugsschar Hannoveraner, die ebenfalls das schöne Wetter zu einem Spaziergang nutzten. Am Maschsee angelangt, wählte man diesmal die Westseite zur Umgehung. Vorbei an den zahlreichen Ruderklubgebäuden auf dieser Maschseeseite hatte man vor sich auf der anderen Seite das im Sonnenschein gelegene hannoversche neue Rathaus im Blick. Nach dem Maschsee ging es nun in die Altstadt in ein Café, man gönnte sich nach guten zwölf Kilometern eine Kuchenköstlichkeit. Mit neuen Eindrücken aus der ehemaligen Expo-Stadt versehen, fuhr die Wandergruppe per Zug nach Hause.

Die nächste Wanderung findet am 19. Februar statt. Weil die Tierchen im Dinosaurierpark Münchehagen noch Winterschlaf bis Mitte März halten, dieses Ziel wird nun nachgeholt, geht es vom Dedenser Rosengarten um 10 Uhr per Pkw ein weiteres Mal ins Hausgebirge Deister, parkt an der Walhalla in Hohenbostel und startet von hier zu einem Rundweg um die Teufelsbrücke und die Heisterburg zurück zum Parkplatz.


SVD-Wanderer im Nebel zum Wurstessen
(21.11.2011)

Was annimiert eigentlich 25 Wanderer des Sportvereins Dedensen sich in die undurchsichtige Nebelsuppe am Mittellandkanal zu wagen, um nach einer guten Stunde den Nachbarort Kolenfeld zu erreichen? Es sind die Feinschmeckernasen, die schon aus der Entfernung den Duft der Calenberger Schlachtespezialitäten erschnuppern. Im Kolenfelder Gasthaus Kuckuck waren denn auch Wurstplatten bzw. Grünkohl mit Fleischspezialitäten für die Wanderer aufgetischt, an denen sie sich für den anstehenden Heimweg laben konnten. Dazu gehörten auch einige Calenberger Gerstenkaltschalen und Hochprozentigem. Sie haben es alle überstanden und sind vergnügt zu Hause angekommen.

Am letzten Wandertag, dem 18. Dezember, wird eine 10-Kilometer-Wanderung ab 10 Uhr durch die heimischen Wälder vorgenommen. Auch hier ist der weitere Tagesverlauf mit einem Essen versehen und einige gemütliche Stunden sollen im Vereinsheim an der Schule verbracht werden. Bei dieser Weihnachtsfeier wird auch das Programm für das kommende Wanderjahr vorgestellt.


SVD-Wanderern war Blick ins Universum nicht gegönnt
(06.10.2011)

Um es gleich vorweg zu nehmen: der als einzigartig angekündigte Originalblick ins Universum war den SVD-Wanderern und Freunden nicht vergönnt, der Himmel über Hannover-Linden war an diesem frühen Abend wolkenverhangen und so zogen die grauen Riesen vor den Fernrohren der Volksternwarte auf dem Lindener Berg unisono vorbei, ohne auch nur den Hauch einer wolkenfreien Auflockerung zu verheißen. Und trotzdem waren die 30 Teilnehmer dieser Expedition mit dem Erreichten zufrieden. Ein Mitarbeiter der "Volkssternwarte Geschwister Herschel" ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe mit den Möglichkeiten dieser kleinen Sternwarte vertraut zu machen, deren Mitglieder sich als Hobbyastronomen verstehen.
In einem durch Lichtbilder untermalten Vortrag ging er zunächst auf den Planeten Erde und seinen Trabanten, den Mond, ein. Es ist schon erstaunlich, was man auf dem Erdbegleiter alles mit einem einigermaßen starken Fernrohr erkennen kann. Dann folgten Bilder der Planeten unseres Sonnensystems. Viel Neues brachte der Vortrag den Wanderern, denn mit diesem Gebiet waren doch die wenigsten vertraut. Da war die Rede von Lichtsekunden, -minuten und -jahren, von Dichte und Gasen, von Galaxien und Sternhaufen und immer wieder die immensen Entfernungen. Der Vortragende brachte die neuen Ergebnisse der Himmelsforscher den Wanderern verständlich nahe. Ein besonders schönes Bild, den Sombrero-Sternenhaufen, war aus einer Entfernung von 25 Millionen Lichtjahren gemacht worden. Eine unfassbar irre Strecke.
Nach soviel Theoretischem ging es dann auf den alten Wasserturm hinauf und die Gruppe sah sich ein großes Fernrohr im Original an, nur schade eben, dass man keinen Blick ins Universum wagen konnte. Das wollen einige nun in einer wolkenklaren Nacht im Winter nachholen.
Die nächste Wanderung findet nicht nach Bückeburg statt, die Wanderer werden eine Radfahrt ins Blaue unternehmen und sich am 16. Oktober um 10 Uhr am Rosengarten treffen. Am 6. November wollen die durch das viele Wandern abgemagerten Sportler nach Kolenfeld zum Wurstessen schreiten. Start um 11 Uhr ab Rosengarten, Essen in Kolenfeld ab 13 Uhr. Anmeldungen bis 30. Oktober unter 72685 erbeten.

Informativ war der Ausflug zur Volksternwarte auf dem Lindener Berg für die Wanderer des Sportvereins Dedensen allemal.


SVD-Wanderer besuchen Museumsdorf Hösseringen
(21.08.2011)

Früh am Morgen starteten 32 SVD-Wanderer zu einem sonnigen Wandertag. Mit dem Zug nach Hannover, dann mit der Metronom nach Unterlüss. Von hier wanderte die große Gruppe durch die Südheide ins Museumsdorf Hösseringen. Durchs Lünsholz kam man auf dem schnurgeraden Weg zur höchsten Erhebung der Südheide, dem 130 Meter hohen Lüssberg. Hier erinnert ein Gedenkstein an die große Sturmkatastrophe vom 13. November 1972. Damals wurden in Norddeutschland innerhalb von zwei Stunden 17 Millionen Festmeter Holz Opfer des Sturms. Allein im Bereich des Forstamtes Lüss betrug der Schaden 320000 Festmeter Holz. Dieser Stein wurde bei den Aufforstungsarbeiten im Boden entdeckt und dient nun als Erinnerung an den großen Schaden.

Weiter ging der Weg durch die schon blühende Heide nach Hösseringen. Das Landwirtschaftsmuseum Lüneburger Heide am Landtagsplatz zu Hösseringen wurde ausgiebig in Augenschein genommen. Größter und schönster Besichtigungspunkt war der Brümmerhof mit seinen Nebengebäuden und einem wunderschönen Bauerngarten. Begeistert traten die zahlreichen Wanderer den Rückweg nach Uelzen per kostenlosem Entdeckerbus an, um dann mit dem Zug nach Dedensen zurückzufahren.

Die nächste Zusammenkunft startet am 11. September als zirka 50 Kilometer lange Radwanderung ins Tote Moor.


SVD-Wanderer erleben Neues im Hausgebirge Deister
(16.07.2011)

War es Eingebung oder purer Zufall: Wandervater Heinrich Howind hatte nach Rückruf im Forsthaus Blumenhagen erfahren, daß das Restauraunt am Sonntag voll belegt sein würde. An diesem Tag wollten eigentlich die Wanderer dort einkehren und das ging nun nicht. Folglich entschied er sich, die Wanderung auf den Sonnabend vorzuverlegen. Und das war ein Glücksgriff.


Sonnenschein begleitete die 20 Wanderer, die per Pkw zum Parkplatz Nienstädter Pass gefahren waren, als sie zum Nordmannsturm wanderten. Von hier ging es zur Alten Taufe, einem geheimnißumwitterten Stein mit einer Vertiefung, in der sich immer eine kleine Wassermenge befindet. Von dem Stein berichtet die Sage, daß hier die heidnischen Cherusker von den christlichen Mönchen getauft wurden. Nach der Betrachtung des riesigen Steins ging es die abwärtsführende Lauenauer Allee zum Forsthaus Blumenhagen, einer vielen kaum bekannten Raststätte.

Mit vollem Bauch nach der guten deutschen Küche wanderten die SVD-Wanderer nun kontinuierlich aufwärts auf dem Wallmannsweg zur gleichnahmigen Hütte über den Reinekensiek zurück zum Parkplatz des Nienstädter Passes. Rund 17 Kilometer hatte man zurückgelegt, doch alle haben mehr oder weniger abgeschlafft das Ziel erreicht. Mit Fahrgemeinschaften fuhr man nun nach Dedensen zurück in der Gewißheit, daß keine der bisherigen Deisterwanderungen einer anderen gleicht. Immer wieder erlebt man Neues im Calenberger Hausgebirge.

Die Wanderer freuen sich nun auf die nächste Wanderung am 21. August. Dann wird die Gruppe mit dem Zug nach Unterlüß fahren, um zum Landwirtschaftlichen Heidemuseum Hösseringen zu wandern. Nach dem Museumsbesuch fährt man mit einen Bus zum Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen, um vor 20 Uhr im heimischen Dedensen anzukommen.

Am 14. August findet ab 12 Uhr ein Grilltag auf dem alten Dedenser Sportplatz statt.

Am 14. September, einem Donnestag, fahren die SVD-Wanderfreunde nach Hannover-Linden und besichtigen um 17 Uhr die Volkssternwarte. Wenn sie wieder gutes Wetter haben, wollen sie einen Blick ins Universum machen.


SVD-Wanderfreunde on Regentour
(22.06.2011)

Lange dauerte am Morgen vor dem Rosengarten ob des schlimmen Wetters die Diskussion nicht, ob man fahren solle oder daheim bleiben. Aber sie starteten doch, die 14 Radler vom Sportverein Dedensen. Durchs Esloh ging es nach Seelze-Süd, über die Heimstättenbrücke ins kühle Seelze, weiter durch die Leineaue nach Havelse. Das Ziel sollte der Marienwerder Klosterforst werden. Und man hatte tatsächlich Glück, nicht durch einen Schauer gehindert zu werden.

Man mußte schön verpackt sein, um die Unbilden
des Wetters zu überstehen

Eine kleine Vesperpause brachte den Radlern die Schönheit des Klosters nahe. Aber man schaute immer wieder zum Himmel und blies deshalb zu einem baldigen Aufbruch. Am Garbsener Stadtteil Auf der Horst gings an den Mittellandkanal und am Sperrtor bei Havelse vorbei bis zur Seelzer Flutbrücke. Hier wurde noch einmal eine Pause eingerichtet. Weiter fuhren die Radler vor dem Ortseingang Seelze über die Leinebrücke, durch den Ort hin zur Göxer Landstraße und zum Almhorster Wald, wie das Esloh hier genannt wird. Mit diesem Schlenker wollte man den direkten Angriff von Sturm, Wind und Regen aus dem Westen vermeiden. Doch ausgerechnet hier im Wald erwischte ein halbstündiger Regenschauer die Sportler, die eine Unterstellmöglichkeit so gerne gehabt hätten. Aber weil man sich ja schon vor Söhles Ruh befand, war es nun egal, naß zu werden. Nach knappen vier Stunden waren die heimatlichen Gefilde wieder erreicht. Und nun begann ein kameradschaftliches Zusammensitzen, wobei die innere Nässe gegenüber der äußeren nicht zu kurz kam.


Das Städtchen Kufstein war ein Ziel der SVD-Wanderfreunde
(21.06.2011)

Um acht Uhr waren sie am Sonntagmorgen in den Bus eingestiegen, um gegen 18 Uhr zu Hause in Dedensen zu sein. Zwölf begeisterte Wanderfreunde des Sportvereins Dedensen waren auf der Heimreise von Kufstein und der österreichischen Alpenlandschaft. Sieben ereignisreiche Tage mit reichlichen Ausflügen und Besichtigungen hatten sie hinter sich.



Angefangen hatte alles um 5.35 Uhr am vergangenen Sonntag in Dedensen. Eine lange Busfahrt lag vor ihnen und um 18 Uhr kam man in Kufstein im Hotel Thaler an. Gleich am nächsten Tag folgte eine Fahrt nach Hinterthiersee und eine Stadtführung durch Kufstein. Die Herren- und Fraueninsel im Chiemsee war am folgenden Tag das nächste Ziel. Etwas ruhiger ging es dann bei der Besichtigung einer Glasmanufaktur in Rieden zu. Und schon ging es am nächsten Tag wiederum auf Tour: Reit im Winkl hieß das Ziel. Eine weitere Fahrt ging zur Fischbachalm und nachmittags zu den Ritterspielen in Kufstein. Der letzte Ausflug führte nach Mayrhofen und Rattenberg. Damit war ein proppevolles Programm absolviert.

Aber die Dedenser waren an jedem Tag noch in der Lage, sich bei geistreichen österreichischen Spezialitäten auf den nächsten Tag einzustimmen. Und weil auch die Musik vielen in die Beine ging, war es selbstverständlich, daß das Tanzbein geschwungen wurde. Nun war man im Bus und ließ die schöne Urlaubszeit noch einmal in der Erinnerung vorüberziehen.


SVD-Wanderer erklimmen den Hamelner Klüth
(23.05.2011)

Es war ein herrlicher sonnenreicher Sonntag, den die vierzehn SVD-Wanderer sich für ihre Wanderung ausgesucht hatten.

Per Bahn ging es in die Rattenfängerstadt Hameln. Man umrundete den Klüth, um zur Bismarckkanzel zu kommen. Von hier hatte man einen grandiosen Ausblick in Richtung Aerzen. Dann weiter an der Gaststätte Finkenborn und am Schullandheim Riepenburg vorbei zum Restaurant Klüthaus. Hier vom Klütturm hatten die Wanderer einen weitgedehnten Ausblick über das Wesertal. Vor ihnen lag wie eine Miniaturstadt die Weserstadt, die man nach einem steilen Abstieg erreichte.

Es blieb den Dedensern immer noch genügend Zeit bis zur Abfahrt des Zuges, sich diese herrliche Stadt anzusehen. Beeindruckt von den schönen Erlebnissen kamen die abgeschlafften Streckenläufer, man hatte zirka 15 Kilometer unter den Sohlen, um 17.30 Uhr in Dedensen wieder an.


Radtour der Wandergruppe zum Steinhuder Meer
am 17. April 2011

Eine knapp 50 Kilometer lange Radtour führte die Wandergruppe des SV Dedensen über Schloss Ricklingen zum Steinhuder Meer. Nach einer Stärkung mit einem Fischbrötchen ging es dann weiter über Idensen am Kanal entlang zurück nach Dedensen.



  Treffen am Rosengarten



  Auf dem Weg zum Steinhuder Meer





  Pause in Steinhude und Idensen



  Rückfahrt nach Dedensen



Sportverein Dedensen ging "ab übern Deister"
(21.03.2011)

Strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen hatten die fünfzehn Wanderer- und innen, die mit dem Pkw von Dedensen ab 10 Uhr zum Fuchsbachtal Barsinghausen fuhren, um von hier bergan zum Kammweg zu kommen. Am Forellenteich und der Bossquelle ging es kontinuierlich den Berg aufwärts zum Kammweg. An der Alten Taufe wurde eine erste Rastpause eingelegt, bevor es weiter zum Nordmannsturm ging.

Ab hier ging es das wunderschöne Heimatgebirge dreieinhalb Kilometer bergab. Den Abschluß bildete ein Aufenthalt an der Waldgaststätte "Waldapotheke", wo man wieder zu Kräften kommen wollte, um den Rest der insgesamt 12 Kilometer langen Wanderstrecke zum Parkplatz Fuchsbachtal zu beenden. Um 17 Uhr waren die Wanderer an ihrem Startpunkt Rosengarten in Dedensen zurück und hatten eine schöne Wanderung absolviert.

Am 17. April geht es mit dem Fahrrad ans Steinhuder Meer.


SVD-Wanderer erwandern Hannovers Grün
(01.02.2011)

Wie in jedem Jahr begeben sich die Wanderer des Sportvereins Dedensen im Januar auf verschiedenen Strecken durch die Landeshauptstadt.
In diesem Jahr fuhr man um 9.13 Uhr per Bahn und U-Bahn zum Tiergarten. Leider war auch in diesem Jahr das Wetter nicht optimal, aber der Nieselregen machte den 25 wettergeprüften Sportlern weiter nichts aus. Erstaunt war man zunächst, daß auch ein Teil des SVD-Vorstandes mitwanderte, um sich ein Bild von dieser regen Vereinssparte zu machen. Die Vorsitzende Andrea Kolbien, die 2. Vorsitzende Barbara Salein und die 2. Kassenwartin Monika Gottschalk waren von den vielen Damhirschen im Tiergarten begeistert, die einen regen Laufverkehr im Garten vollführten.
Die Strecke führte nun durch den Hermann-Löns-Park und von hier quer durch die Eilenriede nach Bischofshol. Eine Pause für heiße Getränke wurde eingelegt, bevor es dann am Landwehrgraben Richtung Döhrener Turm und weiter zum Maschsee ging. Hier am Maschsee reihte man sich ein in die gewaltig große Schar derer, die am Sonntagnachmittag spazieren gingen. An der Löwenbastion reihten sich die Wanderer auf, um ein Bild von diesem schönen Wandererlebnis zu machen. Entlang am See bis zum Sprengel-Museum, dann durch den Maschpark und seinem hübschen Rathaus der Stadt war das Altstadtcafé an der Marktkirche Ziel für eine Kuchenprobe.
Um 17 Uhr konnten die SVD-Aktiven heimatlichen Boden betreten und sich daran erfreuen, eine zirka 15 Kilometer lange Strecke bewältigt zu haben.

Am 20. Februar wird um 10 Uhr ab Rosengarten eine heimatliche Rundstrecke von etwa 15 Kilometer Länge von Dedensen nach Seelze und zurück stattfinden.


SVD-Wanderer trotzten dem Regen
(17.11.2010)

Die Dedenser Wanderer konnten am Morgen das Wetter kaum verstehen, es schien die Sonne, was würde das am Nachmittag für eine schöne Wanderung werden. Aber pünktlich um 14.30 Uhr, als man in die Dedenser Umgebung zum Wandern aufbrach, fing es an zu regnen. Und das machte die Feldwege nicht gerade gut begehbar.

30 Wanderer - so viele wie nie zuvor bei einer Wanderung - marschierten los, um sich nach fast zehn Kilometern am Ziel in Gümmer auszuruhen und speisen zu können. Unterwegs kamen die tapferen Schreiter durch das Dedenser Schweineholz. Oftgenug war man bisher durch diesen schönen Wald gegangen, doch niemals hatte man sich damit beschäftigt, den Namen zu ergründen. Dies tat nun Wilfried Sasse als Kenner der Dorfgeschichte, indem er einen kleinen Exkurs über das Schweineholz hielt, das der Dedenser Bauernschaft früher als Weidegrund mit Eicheln und Bucheckern diente. Ebenfalls teilte er den Wanderern Geschichtliches über die ehemals königliche Forst Esloh mit. Besonders erwähnte er, daß hier kräftige Eichenstämme geschlagen wurden, um bei Bau des neuen hannoverschen Rathauses in die Masch mit vielen anderen versenkt wurden.
Nach Überquerung des Mittellandkanals führte der Weg nun zu den Lohnder Kiesteichen und durch die Leinemasch hin zum gümmerschen "Zollkrug". Hier labte man sich köstlich an der Calenberger Schlachteplatte oder am Grünkohlessen. Die meisten sind dann mit dem Bus nach Dedensen zurückgekehrt, aber einige hatten noch so viel Kondition, den Rückmarsch zu Fuß zu vollenden.


Dedenser Wanderer im herbstlichen Kleinen Deister
(10.10.2010)

Kalt war es am Morgen, als 27 Wanderer des Sportvereins Dedensen zu einer Wanderung in den Kleinen Deister, auch als Naturschutzpark Saupark bekannt, vom Jagdschloß Springe aus starteten. Die Sonne aber machte den ersten Anstieg etwas leichter.
Erstes Ziel der Wanderung war das Gestüt Webelsgrund, in dem Trakehner Hengste gezüchtet werden. Durch das Streittor ging es nun wieder in den herbstlichen Wald Richtung Wolfsbuchen, wo eine erste Pause eingelegt wurde. War man am Jagdschloß zirka 120 Meter hoch, so hatte man nun schon eine Höhe von 278,5 Meter erreicht und dabei einigen Tropfen Schweiß gelassen.
Das nächste Ziel war bergab die Holzmühle. Hier wurden Kuchen und Kaffee getestet.
Der Rückweg führte an einem kleinen Teil der insgesamt 16 Kilometer langen Mauer des Sauparks entlang. Plötzlich hörte man ein mächtiges Grunzen und Quicken, direkt am Weg an einer Suhle war eine große Rotte Wildschweine am Futtersuchen. Da sie wußten, dass die Menschen auf dem Weg immer liefen, mußten die Dedenser keine Angst vor einem direkten Kontakt mit ihnen haben. Dann ging es noch einmal bergan in Richtung Hallermuntskopf. Hier stand im frühen Mittelalter die Burg der Grafen von Hallermunt. Dieses Grafengeschlecht war Dienst- und Lehnsherr der Edlen von Dedensen. Um 1460 wurde die Burg geschliffen, so dass heute nur noch verschwindend geringe Ruinen sichtbar sind. Auf Grund dessen, daß man die Ruinen nicht gesehen hatte, wurde der Wunsch angeregt, einmal eine Wandrung zu machen, auf der die vielen in der Umgebung von Dedensen liegenden historischen Stätten besucht werden sollten. So kam man am späten Nachmittag nach dieser Herbstwanderung in Dedensen wieder an.

Die nächste Wanderung führt in die direkte Umgebung Dedensens und wird mit einem Wurstbufett im Gasthaus Zollkrug in Gümmer abgeschlossen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 05031/72685.


SVD-Wanderer entdecken Wunstorf
(19.09.2010)

Es muss nicht immer Lüneburg oder Celle oder Hildesheim sein. Die Wanderer des Sportvereins Dedensen haben ihre Nachbarstadt Wunstorf erkundet und viele Neuigkeiten bei einer geführten Stadtbegehung erhalten.
Um 10 Uhr starteten die Wanderer mit dem Fahrrad am Kanal bis Kolenfeld, um dann durch die Feldmark zum Wunstorfer Hallenbad und weiter in die Stadt zu radeln. Hier empfing sie Frau Kahlert, die sich freute, dass einmal aus der Nachbargemeinde Dedensen Interessierte ihre Stadt besichtigen wollten, denn, das ist Vergangenheit, Dedensen hat viel Gemeinsames mit Wunstorf in der Geschichte verbunden. Die kompetente Stadtführerin begann denn auch mit der frühen Historie Wunstorfs, sprach über das Kloster, die Stadtwerdung und ging dann in die noch gar nicht weit zurückliegende Stadtgeschichte ein. Aber nicht nur Abstraktes sollte behandelt werden, auch die vielen schönen Bauten in der Stadt standen auf dem Programm: da war die Straße Wasserzucht mit den wunderschönen kleinen Häuschen, die Fachwerkhäuser in der Südstraße, der neuerrichtete Burgmannshof und der alte Marktplatz, der Röbbingturm, die Stadtkirche mit dem ominösen eisernen Korb und, wie sollte es auch anders sein, die alles überragende Stiftskirche. Dieses norddeutsche kirchliche Kleinod, geweiht den Heiligen St. Cosmas und St. Damian, kann mithalten mit dem großen Domen in der weiteren norddeutschen Nachbarschaft. Bemerkenswert sind die vielen historischen Grabplatten in der Kirche, die wohl älteste stammt aus der Zeit um 1200, sowie die Grabplatten, die erst vor Kurzem neben der Kirche aufgestellt worden sind; der wunderschöne Verkündigungsaltar aus der Zeit vom Ende des 15. Jahrhunderts; das filigran gearbeitete gotische Sakramentshaus von 1500 und vieles mehr, von denen die Dedenser bislang nichts oder nur wenig wußten. Schnell waren die zwei Stunden vorüber, aber ein Höhepunkt sollte noch mit der Besteigung des Turmes der Stadtkirche folgen. Herrlich war die Aussicht über die Stadt und die sie umgebene Landschaft. An den bei Dedensen stehenden Windrädern konnte man erkennen, wo das Heimatdorf lag.

Um all die schönen Erinnerungen ging es dann bei Kaffee und Kuchen im Luther Café Storchennest, bevor die Radfahrer kräftig in die Pedalen traten, um nach Hause zu gelangen. Die nächste Wanderung findet am 10.10.10 um 10 Uhr statt. Dann wollen die Wanderer im königlichen Forst beim Jagdschloß Springe die Landschaft erkunden. Die Fahrt erfolgt mit Pkws.


SVD-Wanderer bestaunen die vielen Mühlen
(08.08.2010)

Ganz so optimal war das Sonntagswetter nicht, als 27 Wanderer und -innen des Sportvereins Dedensen sich aufmachten, um in Gifhorn das Internationale Wind- und Wassermühlenmuseum aber doch noch trockenen Fusses zu besuchen.

Mit der Bahn ging es nach Gifhorn, von dort per Bus zum Museum. Über zwanzig Mühlen stehen hier in einer landschaftlich ansprechenden Umgebung und laden die Besucher ein, sich mit dieser früheren landwirtschaftlichen Technik auseinanderzusetzen. Das alte Kinderlied von der Mühle, die klappernd am Bach steht und wo der Müller Korn zu Mehl mahlt, kannte jeder der Wanderer aus Dedensen, doch wie unterschiedlich die Mühlen in Wirklichkeit aussehen, davon konnten sich die Dedenser Wanderer überzeugen: da gab es aus allen Teilen der Welt Mühlen, die durch Wasser oder Wind angetrieben werden. Die größte Mühle war die aus dem Potsdamer Park von Sanssouci. Von der Galerie dieser Mühle hat man einen prächtigen Überblick über das große Areal mit den Mühlen.

Und dann gab es da noch die leckeren Kuchen im sogenannten Trachtenhaus: Streuselkuchen und Zuckerkuchen ließen sich die hungrigen Gäste aus Dedensen wohl schmecken. Nach diesem Intermezzo ging es weiter auf dem Rundweg im Museumspark. Die russisch-orthodoxe Holzkirche, die auf der höchsten Erhebung des Parks steht, wurde besucht und besichtigt. In den Glockenpalast und zum Denkmal "Europäische Freiheitsglocke" ist man aber nicht mehr gegangen, die sah die Gruppe nur von weiten. Wenn man bedenkt, dass dieser Park ein rein privates Unternehmen ist und ohne öffentliche Unterstützung auskommt, kann man ermessen, wieviel Initiative und Leidenschaft in diesen Park gesteckt wird. Die Dedenser hatten auf der Rückfahrt viel zu diskutieren.


SVD-Wanderer genießen Mosel und Rhein
(12.06.2010)

Warum es am Rhein und an der Mosel so schön sein soll, davon machten sich 17 Wanderer des Sportvereins Dedensen ein Bild. Aus dem Ort Ellenz heraus starteten sie zu den Besichtígungswanderungen und -fahrten. Die Burg Eltz, Cochem und Beilstein sowie das Moseltal mit Bernkastel, Traben-Trabach und Zell gehörten ebenso zum Besichtigungsprogramm wie eine Fahrt mit der Rheinfähre von Koblenz hinüber nach Rüdesheim.

Die Loreley, das Niederwalddenkmal und die Drosselgasse waren im Programm obligatorisch. Aber es sollte auch gewandert werden. Durch die steilen Weinberge ging so manche Tour, bei der man sich schon auf den abendlichen Rebsaft freute. Eine Wanderung beinhaltete eine Fahrt durch die Weinstöcke eines Weinlehrpfades. Hernach dann das Verköstigen des Weines und die Einnahme einer Winzermahlzeit, da wurden schon manchmal die Knie weich. Doch abends genoß man die herrlichen Weinsorten, für jeden war etwas dabei. Und weil man zu Hause ebenfalls noch von dem Genossenen etwas nachreichen wollte, wurde so manche Sendung geordert.



Die Reichburg von Cochem bestaunten die Dedenser nur von unten.


Wandergebiet liegt vor der Haustür
(16.05.2010)

Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, im Frühjahr in den mit frischem Grün ausgestatteten Deister zu wandern.

Mit dem Auto fuhr die Wandergruppe des Sportvereins Dedensen zum Nienstädter Pass. Von hier ging es den Polenzweg entlang bis zum Stern und weiter zum Annaturm. Ein paar Mutige bestiegen ihn, um mit einer grandiosen Aussicht belohnt zu werden. Bis zu den Windrädern am Esloh reichte der Blick Richtung Dedensen.

Weiter wanderte man dann zum Köllnischfeld. Früher war dies einmal eine bekannte und gern angelaufene Restauration, heute ist nichts mehr davon vorhanden. Nun führte der Weg unterhalb des Kammweges an der Von-dem-Busche-Eiche vorbei Richtung Parkplatz zurück.

Das Wetter hatte es gut mit den Wanderern gemeint. Als Belohnung gab es eine "Süße Pause" in der Bärenhöhle in Egestorf. Dies war eine kleine Übung zum Eingewöhnen im Gebirge, so führt die nächste Wanderung am 13. Juni in den Harz von Oderbrück über den Achtermann, den Dreieckigen Pfahl, an den Quitschenbergklippen zurück nach Oderbrück. Start ist um 8.13 Uhr vom Haltepunkt Dedensen, die Rückkehr gegen 20 Uhr in Dedensen. Hierfür sind Anmeldungen bis zum 11. Juni bei Heinrich Howind, Telefon 72685, nötig.


Wanderer radeln durchs Calenberger Land
(18.04.2010)

Bei herrlichstem Sommerwetter radelte eine große Gruppe Wanderer des Sportvereins Dedensen zum Gehrdener Berg und zurück. Um 10 Uhr traf man sich mit fahrbereiten Drahteseln am Rosengarten und fuhr durchs Esloh nach Almhorst, Döteberg, den grünen Kirchwehrener Forst nach Ditterke. Es wurden fast immer landwirtschaftliche Wege benutzt, um dem aufkommenden Sonntagsverkehr zu entweichen.

Bei Ditterke ging es über die B 65 nach Gehrden. Hier machte man eine kleine Stadtbesichtigung. Zurück waren Redderse und Kirchdorf Stationen, ehe man von Nordgoltern nach Barrigsen kam. Hier wurde in der Feuerwehrstation eine Kaffee-und-Kuchen-Pause gemacht, bevor man dann über den Ostermunzeler Mühlenberg nach Dedensen zurück fuhr.

18 Uhr zeigte die Uhr an, als man nach ca. 45 Kilometern in Dedensen ankam. Bedauerlicherweise stürzte in Barrigsen einer der Radfahrer so schwer, daß er in die Medizinische Hochschule nach Hannover überführt werden mußte.

Die nächste Wanderung führt am 16. Mai zum Nienstädter Pass mit privaten Pkws, von wo es dann den Kammweg bis Köllnisch Feld und zurück am Deisterrand geht. Es wird wieder eine "süße Pause" in Egestorf geben.


Dedenser Wanderer auf Kulturtripp
(21.03.2010)

Das Ziel der Wanderer des Dedenser Sportvereins hieß Braunschweig. 25 Aktive nahmen die Fahrt per Bahn auf und wurden mit einer zweistündigen Stadtführung durch eine kompetente Stadtführerin mit der Braunschweiger Geschichte vertraut gemacht.

Start war der Burgplatz mit dem Dom St. Blasii, der Burg Dankwarderode, dem Braunschweiger Löwen und dem neuen Rathaus. Über die Schnitzereien der Häuser der Handwerkskammer gab es viel zu berichten, und so manches darüber, wie die Menschen im Mittelalter Begriffe recht obszön darstellten, ließ die Dedenser schmunzeln. Auch zum Lachen brachte die Stadtführerin die Wanderer über die Entstehungsgeschichte des sogenannten Ringerbrunnens, dessen Entwürfe die Kritiker schonungslos niedergemacht hatten. Doch der Bildhauer rächte sich damit, dass er auf der Rückseite der Sporthose alle seine Kritiker namentlich gemacht hatte.

Durch schöne Straßen mit herrlichen Fachwerkbauten ging es dann zum Eulenspiegelhaus, wo gerade das Glockenwerk spielte und Till aus einem Fenster auf die Straße schaute. Kohlmarkt, Poststraße und schließlich Alter Markt waren die weiteren Stationen. Zum Schluß besuchten die Dedenser die gerade laufende Ausstellung über die Geschichte der Stadt im alten Rathaus.

Nach einer kräftigen Stärkung im Stechellini-Haus ging es zurück nach Dedensen. Einen hochinteressanten Tag hatten die Wanderer absolviert und viele interessante Eindrücke mit nach Hause genommen.


Wanderer besuchen hannoversche Gärten
(28.02.2010)

Nachdem der erste Wandertermin im Schnee versank, machten sich jetzt die Wanderer des Sportvereins Dedensen auf den Weg, um diese Wanderung vom Januar nachzuholen. Und es hat sich wettermäßig gelohnt, obwohl doch einige wegen grassierender Erkältungskrankheiten nicht teilnahmen.
Vom Bahnhof Leinhausen ging es in den Berggarten, wo die wunderschönen Orchideen und die Kakteen in den Schauhäusern das große Interesse der anwesenden Blumenfreunde unter den Wanderern fanden. Beim Rundgang durch den Berggarten wartete man jedoch vergeblich auf die Blumenpracht. Hinüber dann in den Großen Garten und nach einem Rundgang wurde die Niki-Saint-Phalle-Grotte besichtigt. Hier gab es unterschiedliche Meinungen zu diesem "Kunstwerk". Übrigens mussten die Besucher drei Euro Eintrittsgeld nun auch im Winter zahen.
Nach den vielen Regenschauern hatte man arge Bedenken, dass die Wege in keinem guten Zustand sein würden, doch man wurde eines Besseren belehrt. Auch die Wege im Georgengarten waren begehbar. Ein Blick ins Wilhelm-Busch-Museum mußte reichen, denn durch eine aktuelle Ausstellung war der Publikumsandrang sehr stark. An der Ihme entlang gehend, machte das Hochwasser den Wanderern am Schwarzen Bären einen Strich durch die Rechnung, also gingen die Wanderer Richtung Niedersachsenstadion (hier sollte das Spiel gegen Wolfsburg stattfinden) und vorbei an der AWD-Halle (auch hier ein Bundesliga-Handballspiel Hannover-Burgdorf gegen Magdeburg) und mussten sich durch die Menschenmassen zwängen. Vom Maschsee ging es durch die nun menschenleere Altstadt zum Hauptbahnhof und von hier nach Dedensen gegen 17 Uhr zurück. Dass die Strecke 13 Kilometer lang war, haben die SVD-Wanderer gar nicht bemerkt.

Die nächste Fahrt findet am 21. März mit einem Besuch Braunschweigs statt. Eine Stadtführung ist angemeldet. Eine Anmeldung für Braunschweig ist bis zum 16. unter Telefon 05031/73248 unbedingt erforderlich.


SVD-Wanderer staunen über Feuerwehrmuseum
(03.02.2010)

In Hannover gibt es eine Menge mittler und kleinerer Museen, die zu besichtigen lohnen. Die Wanderer des Sportvereins Dedensen wollen nicht nur die Landschaft erkunden, auch die Besichtigungstour durch diese Museen haben sie sich vorgenommen. Nach dem Buchdruckmuseum in Hannover-Linden war jetzt das kleine, aber sehr informative Museum der hannoverschen Berufsfeuerwehr an der Reihe.

15 Mitglieder wurde von Albrecht Reime, dem Leiter des Museums, mit einem alle interessierenden Vortrag in Empfang genommen. Vieles, was er humorvoll vortrug, haben die Dedensen überhaupt nicht gewußt. Da kannte man seine Ortsfeuerwehr von Einsätzen im ländlichen Raum, aber was alles ein Berufsfeuerwehrmann bzw. eine -frau alles wissen und leisten müssen, das ging weit über das Alltägliche hinaus. Eineinhalb Stunden war diese Einstimmung lang. Dann ging es treppauf und treppab wieder in das kleine, aber feine Museum. Die hier ausgestellten Exponate zeigten das Bestehen der 150 Jahre alten Berufsfeuerwehr Hannovers. Die vielen Uniformen gaben einen Einblick über die modische Bekleidung der Feuerwehrmänner. Eine Feuerspritze, die man mit Pferden zum Brandort zog, war identisch mit der, die man 1880 in Dedensen kaufte und lange Zeit der dortigen Wehr zur Verfügung stand. In den beiden mit Ausstellungsstücken vollgestopften Räumen gab es zu jedem einzelnen Bild oder Gegenstand eine erschöpfende Auskunft der beiden ehemaligen Feuerwehrleute.

Voller neuer Eindrücke und Erkenntnissen war die Dedenser Wandergruppe nach zweieinhalb Stunden von diesem Museum angetan, sodaß man diskutierend die Heimreise mit dem Bus antreten konnte.


Wanderer in herbstlicher Umgebung (08.11.2009)

Bei herrlichstem Herbstwetter wanderten siebenundzwanzig SVD-Wanderer (in diesem Jahr die größte Gruppe) in ihre reizvolle Umgebung. Siebzehn Kilometer betrug die Strecke, die mit historischen Informationen unterbrochen und bereichert wurde. In Gümmer gab es einen kleinen Exkurs über die schöne 500 Jahre alte Kapelle vor Ort, dann einen weiteren über die vor zwei Jahren stattgefundenen Ausgrabungen am Krähenberg, bei der Hinweise auf einen Eisenverarbeitung gefunden wurden und ein großes Urnengräberfeld freigelegt wurde. Weiter unter der Autobahnbrücke der A 2 kamen die Wanderer in den bunten Gümmerwald. Auch hier war bei den Fundamentausgrabungen des Klärwerks ein Urnengräberfeld entdeckt worden, über das Wilfried Sasse ebenfalls Informationen gab. Wie oft waren schon die Dedenser im Gümmerwald spazieren gegangen, ohne davon Kenntnis zu haben, dass sie sich in einem früher königlichen Forst befanden.

An der Leineaue führte der Weg zu einem Altarm der Leine, den man heute den Luther Teich nennt. Kaffee und Kuchen gehören jedesmal zum Ritual einer Wanderung und so wurde das im Café "Storchennest" in Luthe genossen. Nun durchs Dorf Luthe, über die B 411 und die Bundesbahnstrecke Wunstorf-Hannover führte der Weg an der Wüstung Deistorf vorbei zum Mittellandkanal und in den Ort.

Hatte man sich bislang bei der Pflicht Wanderung schon fast verausgabt, so folgte für einige noch die schwierige Kür des Calenberger Grünkohlessens durch den Heimatverein Dedensen beim "Lütjen Kreuger". Aber auch diese überstanden die eifrigen SVD-Wanderer mit Bravour.


SVD Wanderer strampeln gegen den Wind nach Hohnhorst (05.10.2009)

Das Ziel lag westlich von Dedensen in Hohnhorst. Und aus dieser westlichen Richtung kam der stramme Wind und verlangte von den Radlern alles ab. So hatten es sich die 20 Radler nicht vorgestellt, doch aufgeben war nicht drin.

Vom Rosengarten ging es zunächst durch die Feldmark nach Barrigsen. Da zeigte sich schon, wer Kondition hatte. An der Kokemühle vorbei führte die ausgesuchte Strecke nach Landringhausen, dann zum Gut Wichtringhausen, Bantorf und schließlich Bad Nenndorf. Und der Wind nahm kein Ende. Endlich lag Hohnhorst in Sichtweite, also noch einmal in die Pedalen treten und das Ziel erreichen. Dann war das Hofcafé Bruns erreicht.

Schnappte man bei der Ankunft noch nach Luft, so war die Anstrengung schnell verschwunden, denn leckerer Kuchen und heißer Kaffee standen auf dem Tisch. Und auf der Heimfahrt hatte man den strammen Wind im Rücken, damit ging es durch Haste an den Mittellandkanal und weiter zum Ziel in Dedensen. Endpunkt war nach ca. 40 Kilometern die Heimatscheune in Zentrum des Dorfes.


SVD-Wanderer erkunden Giebichenstein am 14.09.2009

Er ist einer der größten Findlinge Norddeutschlands, der Giebichenstein in der Nähe von Stöckse bei Nienburg. Weil die Menschen früher sich nicht seine Herkunft erklären konnten, wurde eine Sage über diesen riesigen Findling ins Leben gerufen. "Ein aus Lindsburg stammender Riese, Hans Lohe genannt, hatte seinen Bruder besucht und kam auf dem Rückweg durch Wölpe. Hier wohnten Christen, die den alten Heiden unfreundlich aufnahmen und ihm nichts zu trinken anboten. Zornig ging der Riese nach Hause. Am nächsten Tage ging er auf den höchsten Hügel des Grinderwaldes, nahm eine Schleuder, legte den Findling darein, schwenkte die Schleuder und rief dem durch die Luft sausenden Stein hinterher: Flüg hoch, flüg siet, flüg öwer den Stöckser Diek, flüg an den Wölper Klocktorm. Der Riese verfolgte den Flug des Steines, um sich am Einsturz des Wölper Kirchturms zu erfreuen. Doch der Wurf war zu kurz und so landete der Stein in der "Krähe", wo er heute noch liegt und zu einer Sehenswürdigkeit geworden ist."

Und diesen Stein hatten sich die SVD-Wanderer als Zwischenziel auserkoren. Er ist schon ein imposanter Brocken, der im Wald verborgen liegt. Nebenan fand auch das sogenannte Hünengrab das Interesse der Wanderer. Als ob die Dedenser sich etwas zu Schulden haben kommen lassen, plötzlich kam ein gewaltiger Regenschauer herab und durchweichte die SVD-Wanderer. Nach der Wanderung besichtigte die Gruppe noch ein Café von innen und danach die Stadt Nienburg, bis man um 18 Uhr in Dedensen die heimatlichen Gefilde erreichte. Am 4. Oktober wird die nächste Radtour angeboten, die in der näheren Umgebung stattfindet.