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Berichte über unsere Wanderungen

SVD-Wanderer bestaunen die vielen Mühlen
(08.08.2010)

Ganz so optimal war das Sonntagswetter nicht, als 27 Wanderer und -innen des Sportvereins Dedensen sich aufmachten, um in Gifhorn das Internationale Wind- und Wassermühlenmuseum aber doch noch trockenen Fusses zu besuchen.

Mit der Bahn ging es nach Gifhorn, von dort per Bus zum Museum. Über zwanzig Mühlen stehen hier in einer landschaftlich ansprechenden Umgebung und laden die Besucher ein, sich mit dieser früheren landwirtschaftlichen Technik auseinanderzusetzen. Das alte Kinderlied von der Mühle, die klappernd am Bach steht und wo der Müller Korn zu Mehl mahlt, kannte jeder der Wanderer aus Dedensen, doch wie unterschiedlich die Mühlen in Wirklichkeit aussehen, davon konnten sich die Dedenser Wanderer überzeugen: da gab es aus allen Teilen der Welt Mühlen, die durch Wasser oder Wind angetrieben werden. Die größte Mühle war die aus dem Potsdamer Park von Sanssouci. Von der Galerie dieser Mühle hat man einen prächtigen Überblick über das große Areal mit den Mühlen.

Und dann gab es da noch die leckeren Kuchen im sogenannten Trachtenhaus: Streuselkuchen und Zuckerkuchen ließen sich die hungrigen Gäste aus Dedensen wohl schmecken. Nach diesem Intermezzo ging es weiter auf dem Rundweg im Museumspark. Die russisch-orthodoxe Holzkirche, die auf der höchsten Erhebung des Parks steht, wurde besucht und besichtigt. In den Glockenpalast und zum Denkmal "Europäische Freiheitsglocke" ist man aber nicht mehr gegangen, die sah die Gruppe nur von weiten. Wenn man bedenkt, dass dieser Park ein rein privates Unternehmen ist und ohne öffentliche Unterstützung auskommt, kann man ermessen, wieviel Initiative und Leidenschaft in diesen Park gesteckt wird. Die Dedenser hatten auf der Rückfahrt viel zu diskutieren.


SVD-Wanderer genießen Mosel und Rhein
(12.06.2010)

Warum es am Rhein und an der Mosel so schön sein soll, davon machten sich 17 Wanderer des Sportvereins Dedensen ein Bild. Aus dem Ort Ellenz heraus starteten sie zu den Besichtígungswanderungen und -fahrten. Die Burg Eltz, Cochem und Beilstein sowie das Moseltal mit Bernkastel, Traben-Trabach und Zell gehörten ebenso zum Besichtigungsprogramm wie eine Fahrt mit der Rheinfähre von Koblenz hinüber nach Rüdesheim.

Die Loreley, das Niederwalddenkmal und die Drosselgasse waren im Programm obligatorisch. Aber es sollte auch gewandert werden. Durch die steilen Weinberge ging so manche Tour, bei der man sich schon auf den abendlichen Rebsaft freute. Eine Wanderung beinhaltete eine Fahrt durch die Weinstöcke eines Weinlehrpfades. Hernach dann das Verköstigen des Weines und die Einnahme einer Winzermahlzeit, da wurden schon manchmal die Knie weich. Doch abends genoß man die herrlichen Weinsorten, für jeden war etwas dabei. Und weil man zu Hause ebenfalls noch von dem Genossenen etwas nachreichen wollte, wurde so manche Sendung geordert.



Die Reichburg von Cochem bestaunten die Dedenser nur von unten.


Wandergebiet liegt vor der Haustür
(16.05.2010)

Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, im Frühjahr in den mit frischem Grün ausgestatteten Deister zu wandern.

Mit dem Auto fuhr die Wandergruppe des Sportvereins Dedensen zum Nienstädter Pass. Von hier ging es den Polenzweg entlang bis zum Stern und weiter zum Annaturm. Ein paar Mutige bestiegen ihn, um mit einer grandiosen Aussicht belohnt zu werden. Bis zu den Windrädern am Esloh reichte der Blick Richtung Dedensen.

Weiter wanderte man dann zum Köllnischfeld. Früher war dies einmal eine bekannte und gern angelaufene Restauration, heute ist nichts mehr davon vorhanden. Nun führte der Weg unterhalb des Kammweges an der Von-dem-Busche-Eiche vorbei Richtung Parkplatz zurück.

Das Wetter hatte es gut mit den Wanderern gemeint. Als Belohnung gab es eine "Süße Pause" in der Bärenhöhle in Egestorf. Dies war eine kleine Übung zum Eingewöhnen im Gebirge, so führt die nächste Wanderung am 13. Juni in den Harz von Oderbrück über den Achtermann, den Dreieckigen Pfahl, an den Quitschenbergklippen zurück nach Oderbrück. Start ist um 8.13 Uhr vom Haltepunkt Dedensen, die Rückkehr gegen 20 Uhr in Dedensen. Hierfür sind Anmeldungen bis zum 11. Juni bei Heinrich Howind, Telefon 72685, nötig.


Wanderer radeln durchs Calenberger Land
(18.04.2010)

Bei herrlichstem Sommerwetter radelte eine große Gruppe Wanderer des Sportvereins Dedensen zum Gehrdener Berg und zurück. Um 10 Uhr traf man sich mit fahrbereiten Drahteseln am Rosengarten und fuhr durchs Esloh nach Almhorst, Döteberg, den grünen Kirchwehrener Forst nach Ditterke. Es wurden fast immer landwirtschaftliche Wege benutzt, um dem aufkommenden Sonntagsverkehr zu entweichen.

Bei Ditterke ging es über die B 65 nach Gehrden. Hier machte man eine kleine Stadtbesichtigung. Zurück waren Redderse und Kirchdorf Stationen, ehe man von Nordgoltern nach Barrigsen kam. Hier wurde in der Feuerwehrstation eine Kaffee-und-Kuchen-Pause gemacht, bevor man dann über den Ostermunzeler Mühlenberg nach Dedensen zurück fuhr.

18 Uhr zeigte die Uhr an, als man nach ca. 45 Kilometern in Dedensen ankam. Bedauerlicherweise stürzte in Barrigsen einer der Radfahrer so schwer, daß er in die Medizinische Hochschule nach Hannover überführt werden mußte.

Die nächste Wanderung führt am 16. Mai zum Nienstädter Pass mit privaten Pkws, von wo es dann den Kammweg bis Köllnisch Feld und zurück am Deisterrand geht. Es wird wieder eine "süße Pause" in Egestorf geben.


Dedenser Wanderer auf Kulturtripp
(21.03.2010)

Das Ziel der Wanderer des Dedenser Sportvereins hieß Braunschweig. 25 Aktive nahmen die Fahrt per Bahn auf und wurden mit einer zweistündigen Stadtführung durch eine kompetente Stadtführerin mit der Braunschweiger Geschichte vertraut gemacht.

Start war der Burgplatz mit dem Dom St. Blasii, der Burg Dankwarderode, dem Braunschweiger Löwen und dem neuen Rathaus. Über die Schnitzereien der Häuser der Handwerkskammer gab es viel zu berichten, und so manches darüber, wie die Menschen im Mittelalter Begriffe recht obszön darstellten, ließ die Dedenser schmunzeln. Auch zum Lachen brachte die Stadtführerin die Wanderer über die Entstehungsgeschichte des sogenannten Ringerbrunnens, dessen Entwürfe die Kritiker schonungslos niedergemacht hatten. Doch der Bildhauer rächte sich damit, dass er auf der Rückseite der Sporthose alle seine Kritiker namentlich gemacht hatte.

Durch schöne Straßen mit herrlichen Fachwerkbauten ging es dann zum Eulenspiegelhaus, wo gerade das Glockenwerk spielte und Till aus einem Fenster auf die Straße schaute. Kohlmarkt, Poststraße und schließlich Alter Markt waren die weiteren Stationen. Zum Schluß besuchten die Dedenser die gerade laufende Ausstellung über die Geschichte der Stadt im alten Rathaus.

Nach einer kräftigen Stärkung im Stechellini-Haus ging es zurück nach Dedensen. Einen hochinteressanten Tag hatten die Wanderer absolviert und viele interessante Eindrücke mit nach Hause genommen.


Wanderer besuchen hannoversche Gärten
(28.02.2010)

Nachdem der erste Wandertermin im Schnee versank, machten sich jetzt die Wanderer des Sportvereins Dedensen auf den Weg, um diese Wanderung vom Januar nachzuholen. Und es hat sich wettermäßig gelohnt, obwohl doch einige wegen grassierender Erkältungskrankheiten nicht teilnahmen.
Vom Bahnhof Leinhausen ging es in den Berggarten, wo die wunderschönen Orchideen und die Kakteen in den Schauhäusern das große Interesse der anwesenden Blumenfreunde unter den Wanderern fanden. Beim Rundgang durch den Berggarten wartete man jedoch vergeblich auf die Blumenpracht. Hinüber dann in den Großen Garten und nach einem Rundgang wurde die Niki-Saint-Phalle-Grotte besichtigt. Hier gab es unterschiedliche Meinungen zu diesem "Kunstwerk". Übrigens mussten die Besucher drei Euro Eintrittsgeld nun auch im Winter zahen.
Nach den vielen Regenschauern hatte man arge Bedenken, dass die Wege in keinem guten Zustand sein würden, doch man wurde eines Besseren belehrt. Auch die Wege im Georgengarten waren begehbar. Ein Blick ins Wilhelm-Busch-Museum mußte reichen, denn durch eine aktuelle Ausstellung war der Publikumsandrang sehr stark. An der Ihme entlang gehend, machte das Hochwasser den Wanderern am Schwarzen Bären einen Strich durch die Rechnung, also gingen die Wanderer Richtung Niedersachsenstadion (hier sollte das Spiel gegen Wolfsburg stattfinden) und vorbei an der AWD-Halle (auch hier ein Bundesliga-Handballspiel Hannover-Burgdorf gegen Magdeburg) und mussten sich durch die Menschenmassen zwängen. Vom Maschsee ging es durch die nun menschenleere Altstadt zum Hauptbahnhof und von hier nach Dedensen gegen 17 Uhr zurück. Dass die Strecke 13 Kilometer lang war, haben die SVD-Wanderer gar nicht bemerkt.

Die nächste Fahrt findet am 21. März mit einem Besuch Braunschweigs statt. Eine Stadtführung ist angemeldet. Eine Anmeldung für Braunschweig ist bis zum 16. unter Telefon 05031/73248 unbedingt erforderlich.


SVD-Wanderer staunen über Feuerwehrmuseum
(03.02.2010)

In Hannover gibt es eine Menge mittler und kleinerer Museen, die zu besichtigen lohnen. Die Wanderer des Sportvereins Dedensen wollen nicht nur die Landschaft erkunden, auch die Besichtigungstour durch diese Museen haben sie sich vorgenommen. Nach dem Buchdruckmuseum in Hannover-Linden war jetzt das kleine, aber sehr informative Museum der hannoverschen Berufsfeuerwehr an der Reihe.

15 Mitglieder wurde von Albrecht Reime, dem Leiter des Museums, mit einem alle interessierenden Vortrag in Empfang genommen. Vieles, was er humorvoll vortrug, haben die Dedensen überhaupt nicht gewußt. Da kannte man seine Ortsfeuerwehr von Einsätzen im ländlichen Raum, aber was alles ein Berufsfeuerwehrmann bzw. eine -frau alles wissen und leisten müssen, das ging weit über das Alltägliche hinaus. Eineinhalb Stunden war diese Einstimmung lang. Dann ging es treppauf und treppab wieder in das kleine, aber feine Museum. Die hier ausgestellten Exponate zeigten das Bestehen der 150 Jahre alten Berufsfeuerwehr Hannovers. Die vielen Uniformen gaben einen Einblick über die modische Bekleidung der Feuerwehrmänner. Eine Feuerspritze, die man mit Pferden zum Brandort zog, war identisch mit der, die man 1880 in Dedensen kaufte und lange Zeit der dortigen Wehr zur Verfügung stand. In den beiden mit Ausstellungsstücken vollgestopften Räumen gab es zu jedem einzelnen Bild oder Gegenstand eine erschöpfende Auskunft der beiden ehemaligen Feuerwehrleute.

Voller neuer Eindrücke und Erkenntnissen war die Dedenser Wandergruppe nach zweieinhalb Stunden von diesem Museum angetan, sodaß man diskutierend die Heimreise mit dem Bus antreten konnte.


Wanderer in herbstlicher Umgebung (08.11.2009)

Bei herrlichstem Herbstwetter wanderten siebenundzwanzig SVD-Wanderer (in diesem Jahr die größte Gruppe) in ihre reizvolle Umgebung. Siebzehn Kilometer betrug die Strecke, die mit historischen Informationen unterbrochen und bereichert wurde. In Gümmer gab es einen kleinen Exkurs über die schöne 500 Jahre alte Kapelle vor Ort, dann einen weiteren über die vor zwei Jahren stattgefundenen Ausgrabungen am Krähenberg, bei der Hinweise auf einen Eisenverarbeitung gefunden wurden und ein großes Urnengräberfeld freigelegt wurde. Weiter unter der Autobahnbrücke der A 2 kamen die Wanderer in den bunten Gümmerwald. Auch hier war bei den Fundamentausgrabungen des Klärwerks ein Urnengräberfeld entdeckt worden, über das Wilfried Sasse ebenfalls Informationen gab. Wie oft waren schon die Dedenser im Gümmerwald spazieren gegangen, ohne davon Kenntnis zu haben, dass sie sich in einem früher königlichen Forst befanden.

An der Leineaue führte der Weg zu einem Altarm der Leine, den man heute den Luther Teich nennt. Kaffee und Kuchen gehören jedesmal zum Ritual einer Wanderung und so wurde das im Café "Storchennest" in Luthe genossen. Nun durchs Dorf Luthe, über die B 411 und die Bundesbahnstrecke Wunstorf-Hannover führte der Weg an der Wüstung Deistorf vorbei zum Mittellandkanal und in den Ort.

Hatte man sich bislang bei der Pflicht Wanderung schon fast verausgabt, so folgte für einige noch die schwierige Kür des Calenberger Grünkohlessens durch den Heimatverein Dedensen beim "Lütjen Kreuger". Aber auch diese überstanden die eifrigen SVD-Wanderer mit Bravour.


SVD Wanderer strampeln gegen den Wind nach Hohnhorst (05.10.2009)

Das Ziel lag westlich von Dedensen in Hohnhorst. Und aus dieser westlichen Richtung kam der stramme Wind und verlangte von den Radlern alles ab. So hatten es sich die 20 Radler nicht vorgestellt, doch aufgeben war nicht drin.

Vom Rosengarten ging es zunächst durch die Feldmark nach Barrigsen. Da zeigte sich schon, wer Kondition hatte. An der Kokemühle vorbei führte die ausgesuchte Strecke nach Landringhausen, dann zum Gut Wichtringhausen, Bantorf und schließlich Bad Nenndorf. Und der Wind nahm kein Ende. Endlich lag Hohnhorst in Sichtweite, also noch einmal in die Pedalen treten und das Ziel erreichen. Dann war das Hofcafé Bruns erreicht.

Schnappte man bei der Ankunft noch nach Luft, so war die Anstrengung schnell verschwunden, denn leckerer Kuchen und heißer Kaffee standen auf dem Tisch. Und auf der Heimfahrt hatte man den strammen Wind im Rücken, damit ging es durch Haste an den Mittellandkanal und weiter zum Ziel in Dedensen. Endpunkt war nach ca. 40 Kilometern die Heimatscheune in Zentrum des Dorfes.


SVD-Wanderer erkunden Giebichenstein am 14.09.2009

Er ist einer der größten Findlinge Norddeutschlands, der Giebichenstein in der Nähe von Stöckse bei Nienburg. Weil die Menschen früher sich nicht seine Herkunft erklären konnten, wurde eine Sage über diesen riesigen Findling ins Leben gerufen. "Ein aus Lindsburg stammender Riese, Hans Lohe genannt, hatte seinen Bruder besucht und kam auf dem Rückweg durch Wölpe. Hier wohnten Christen, die den alten Heiden unfreundlich aufnahmen und ihm nichts zu trinken anboten. Zornig ging der Riese nach Hause. Am nächsten Tage ging er auf den höchsten Hügel des Grinderwaldes, nahm eine Schleuder, legte den Findling darein, schwenkte die Schleuder und rief dem durch die Luft sausenden Stein hinterher: Flüg hoch, flüg siet, flüg öwer den Stöckser Diek, flüg an den Wölper Klocktorm. Der Riese verfolgte den Flug des Steines, um sich am Einsturz des Wölper Kirchturms zu erfreuen. Doch der Wurf war zu kurz und so landete der Stein in der "Krähe", wo er heute noch liegt und zu einer Sehenswürdigkeit geworden ist."

Und diesen Stein hatten sich die SVD-Wanderer als Zwischenziel auserkoren. Er ist schon ein imposanter Brocken, der im Wald verborgen liegt. Nebenan fand auch das sogenannte Hünengrab das Interesse der Wanderer. Als ob die Dedenser sich etwas zu Schulden haben kommen lassen, plötzlich kam ein gewaltiger Regenschauer herab und durchweichte die SVD-Wanderer. Nach der Wanderung besichtigte die Gruppe noch ein Café von innen und danach die Stadt Nienburg, bis man um 18 Uhr in Dedensen die heimatlichen Gefilde erreichte. Am 4. Oktober wird die nächste Radtour angeboten, die in der näheren Umgebung stattfindet.